Die Königin der Instrumente

Herzlich willkommen auf einer Reise durch Klang, Raum und Geschichte.

Diese Website widmet sich den Orgeln der Pfarrei St. Jakobus Schutterwald –
ihrem Aufbau, ihrem Klang und ihrer besonderen Bedeutung im kirchlichen Leben.

Klang, Raum und Ort

Die Orgel

Die Orgel der St. Jakobus Kirche, Schutterwald wurde von der Orgelbauwerkstatt Klais erbaut und verfügt über 35 Register, 2514 Pfeifen und drei Manuale.

Sie wurde im Jahr 1964 eingeweiht und verbindet seitdem eindrucksvoll Klangfülle mit der besonderen Akustik des Kirchenraums.

Mehr erfahren

Die St. Jakobus Kirche

Die St.-Jakobus-Kirche in Schutterwald wurde von 1784 bis 1787 im barocken Stil erbaut und prägt mit ihrem 48 Meter hohen Turm das Ortsbild.

Mit einer Länge von 40 m, einer Breite von 16 m und einer Höhe von 11 m gehört sie zu den beeindruckenden Landkirchen ihrer Zeit.
Heute ist sie Teil der Röm.-Kath. Kirchengemeinde Mittlere Ortenau – Pfarrei Heilig Kreuz Offenburg.

Mehr erfahren

Schutterwald

Schutterwald wurde erstmals im Jahr 1268 urkundlich erwähnt und liegt in der Ortenau nahe Offenburg in Baden-Württemberg.

Die Gemeinde zählt heute rund 7.320 Einwohner und ist geprägt von einer langen kirchlichen Tradition.

Mehr erfahren

Aus dem Holz des Waldes entsteht der Klang der Orgel

Die Orgel

Die Orgel der St.-Jakobus-Kirche in Schutterwald ist ein beeindruckendes Instrument mit großer klanglicher Vielfalt.

Erbaut wurde sie von Johannes Klais Orgelbau (Bonn) und trägt die Opus-Nummer 1282.

Mit 35 Registern, 2514 Pfeifen und drei Manualen ermöglicht sie eine breite Palette an Klangfarben – von leisen, feinen Tönen bis hin zu kraftvollen Klangfüllen.
Als „Königin der Instrumente“ prägt sie seit ihrer Einweihung im Jahr 1964 das musikalische Leben der Kirche.

Der Spieltisch

Der Spieltisch ist das Steuerzentrum der Orgel.

Hier befinden sich die drei Manuale – Hauptwerk, Schwellwerk und Rückpositiv – sowie das Pedal, über die der Organist das Instrument spielt.
Die einzelnen Werke können miteinander kombiniert werden und ermöglichen so eine große klangliche Vielfalt.

Über die Registerzüge werden die verschiedenen Pfeifenreihen ein- und ausgeschaltet, wodurch sich der Klang gezielt verändern lässt.

Das Rückpositiv

Das Rückpositiv ist ein eigenständiger Teil der Orgel und befindet sich meist an der Emporenbrüstung.

Es besitzt einen hellen, klaren Klang und wird häufig für solistische Stimmen oder zur klanglichen Hervorhebung eingesetzt.
Im Zusammenspiel mit den anderen Werken entsteht ein vielschichtiges Klangbild.

Die Orgelpfeifen

Die Pfeifen sind das eigentliche Klangzentrum der Orgel.

Sie bestehen aus unterschiedlichen Materialien wie Holz, Metalllegierungen aus Zinn und Blei sowie teilweise auch aus Kupfer und sind in vielfältigen Größen und Formen gebaut.
Jede Pfeife erzeugt einen bestimmten Ton, wodurch die große klangliche Vielfalt der Orgel entsteht.

Die Register

Die Register bestimmen den Charakter des Klanges.

Jedes Register steuert eine eigene Pfeifenreihe mit einer bestimmten Klangfarbe – von weich und flötig bis kräftig und strahlend.
Durch das Ziehen und Kombinieren der Register entstehen immer neue Klangvariationen.

Disposition

Pedal
Principal 16′
Subbass 16′
Oktav 8′
Spillpfeife 8′
Hohlflöte 4′
Nachthorn 2′
Rauschpfeife 4′
Posaune 16′
Rückpositiv I
Holzgedackt 8′
Praestant 4′
Holztraverse 4′
Waldflöte 2′
Larigot 1 1/3′
Sesquialter 2f‘
Scharff 4f‘
Krummhorn 8′
Tremulant
Hauptwerk II
Quintade 16′
Principal 8′
Gemshorn 8′
Octav 4‘
Rohrflöte 4′
Superoctav 2′
Mixtur 5f‘
Trompete 8′
Clairon 4′
Schwellwerk III
Salicet 8′
Rohrgedackt 8′
Blockflöte 4′
Nasard 2 2/3′
Principal 2‘
Terz 1 3/5′
Sifflöte 1′
Cymbel 5f‘
Holzdulcian 16′
Hautbois 8′
Tremulant
Besonderheiten

Koppeln: III-P, I-P, II-P, III-II, III-I